Wenn Männer ‚To-Do-Listen‘ schreiben …

TodoListeAn dieser Stelle habe ich euch ja schon öfter von meinem ‚halben Sakrament‘ oder frei nach E. Kishon vom ‚besten Ehemann von allen‘ berichtet. Als Manager vom AV-Verlag hat er im Moment alle Hände voll zu tun, seine beiden Mitarbeiterinnen an der Arbeit zu halten. Beide (also Tanja und ich) arbeiten zwar fleißig an ihren Büchern, haben aber auch schon mal die Angewohnheit, sich kurze Ausflüge nach Facebook zu gestatten. Tanja postet und teilt dann gerne niedliche Tiervideos und ich liefere humorvolle Kommentare zu mehr oder weniger sinnvollen Posts meiner FB-Freunde. Auch wenn diese Ausflüge undercover sein sollen, kriegt er das natürlich mit, denn merkwürdigerweise erscheint auch er hin und wieder in der Leiste der eingeloggten Freunde. Er findet es furchtbar, dass wir mit solchem Blödsinn unsere kostbare Zeit ‚verdaddeln‘ und wenn wir ihn darauf aufmerksam machen, dass er ja selber gerade bei Facebook seine Zeit verdaddelt, dann war das gerade ‚purer Zufall‘. Also meine Damen – wenn schon Facebook, dann aber bitte sinnvoll! Heute hat er für Tanja einen Blog eingerichtet und mit Facebook verlinkt. Von ihr werdet ihr also in nächster Zeit allerlei über ihr Alter Ego Sam O‘ Connor und dessen Arbeit als Profiler in ihren wunderbaren Krimis erfahren. Von Tanja wünsche ich mir, dass sie endlich mal erzählt wo sie das ganze Fachwissen für diese unglaublich brutalen Morde her nimmt. Da sie verheiratet ist und am Telefon immer so fröhlich rüber kommt, glaube ich nämlich nicht an Selbsterfahrung. Mal sehen – Arnolds ‚To-Do-Liste‘ macht es möglich, dass sie sich vielleicht bald in die Karten schauen lässt. Ich darf auch wieder mehr Blogs schreiben, allerdings weniger Blödsinn als ich es heute getan habe. Übrigens habe ich Tanja heute einen Tipp gegeben – so von Frau zu Frau. „Schreib‘ einfach drei oder vier Blogs auf einmal, lege sie so auf Termin, dass sie im Abstand von zwei Tagen jeweils veröffentlicht werden und Du kannst ’ne ganze Woche am Stück bei Facebook daddeln ohne dass er das merkt!“ Wenn er Dich dann ganz rechts in der Liste der eingeloggten Freunde entdeckt, dann war das ganz einfach ‚purer Zufall‘.

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Der frühe Vogel …

comic-birdNormalerweise gehöre ich zu der Sorte Menschen, die die Auffassung vertreten ‚Der frühe Vogel kann mich mal!“ Aber dabei liegt jetzt die Betonung auf ’normalerweise‘. Zur Zeit ist leider bei uns nichts normal. Mein ‚halbes Sakrament‘ (oder frei nach Kishon ‚Der beste Ehemann von allen‘) hat seit gut zwei Wochen eine dicke Erkältung. Deshalb hatte er sich zu Karneval auch extra als Spaßbremse verkleidet und wir sind beide artig zu Hause geblieben. Zum Dank dafür hat er nun auch noch das, was der Arzt ’schwere Bronchitis mit Neigung zum Asthma ‚ nennt. Tagsüber habe ich ja genug zu tun um es nicht unbedingt mitzukriegen. Aber des Nachts im Ehebett ist das Ganze dann auch für mich scheinbar unausweichlich. Zum Einatmen schnarcht er, weil die Nase dicht ist, beim Ausatmen pfeift er als habe man ihm eine Mundharmonika implantiert (Asthma). Zu allem Übel leidet jetzt auch noch unser Labrador mit. Tante Käthe ist ihrem Herrchen engstens verbunden und wenn er was hat, dann ist auch sie krank. Derlei psychischer Stress schlägt dem Labbi auf den Magen. Auf die letzte Nacht bezogen hieß das ‚dreimal raus mit ihr vor die Tür‘. Im Winter bei 2° plus kein Vergnügen. Zweimal musste er gehen (schließlich ist es ja SEIN Hund!), zweimal hatte es der Hund nicht mehr geschafft uns rechtzeitig zu wecken und freundlicherweise ins Badezimmer neben das Klo gekotzt. Das hieß erst mal eine Runde putzen, danach bin ich endgültig aufgestanden. 10 Minuten mit Tante Käthe draußen vor der Türe und ich war hellwach – um viertel vor vier!!! Aus dem Schlafzimmer klang das rhythmische Brummen und Pfeifen – also auch keine Chance wieder einzuschlafen. Aber um diese Zeit, wenn sonst alles im Haus mehr oder weniger leise ist und schläft, kann man wunderbar schreiben. Schon seit einigen Wochen arbeite ich an meinem neuen Roman. Mal fließen die Gedanken, dann hat man mal wieder einen Tag zähen Brei. Aber heute morgen, da habe ich RICHTIG was geschafft bekommen. Phantastische Gedanken, wunderschöne Formulierungen – es lief wie am Schnürchen! Danke Arnold und lieben Dank an Tante Käthe – der frühe Vogel fängt den Wurm! Vielleicht schaffe ich es ja gleich in der Mittagspause, die Augen für ein paar Minuten zuzumachen!

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Ein Traummann!

cartoon-man-hunk„Wenn es ein Mann nach so vielen Jahren schafft seine Frau zu überraschen, dann IST er ein Traummann!“ Das sagt Lola am Ende des Theaterstückes, als Heinz-Egon überglücklich mit seiner vor lauter Freude sprachlosen Ehefrau Elfriede Arm in Arm von dannen zieht. Ausgerechnet der ewig leidende, jammernde Heinz-Egon, dessen Frau vor lauter Verzweiflung schon von einem Liebhaber in Gestalt von Barrack Obama geträumt hat. Dieser Mann hat sich als Roberto Blanco in Schale geworfen und schleppt seine eigene Ehefrau ab! Ob Elfriede das nicht bemerkt hat? Natürlich hat sie es! Deshalb kommt Lola ja zum oben bereits zitierten Fazit. Und jetzt komme ich zu meinem eigenen Exemplar daheim: Auch er schafft es noch nach immerhin 30! Ehejahren, seine eigene Frau zu verblüffen. Nicht dass ich einen jammernden, nörgelnden Heinz-Egon hätte. Nein, nichts dergleichen! Aber hin und wieder bringt er es fertig mich sprachlos zu machen. Und das soll bei mir schon etwas heißen! Vor einigen Jahren hat er es mit Theaterkarten für die Aufführung meines Stückes ‚Operation Abendsonne‘ in Köngernheim bei Mainz geschafft. Daraufhin habe ich ihm schließlich beim Schreiben des nächsten Stückes das oben erwähnte Zitat vom Traummann gewidmet. Und nun – nun bekomme ich zum Valentinstag die Theaterkarten für ‚Wenn de Draht gleuht in Pähm‘ in Peheim/ /Kreis Cloppenburg. Nur meiner eigenen Vorwitzigkeit habe ich es zu verdanken, dass ich ihm den Überraschungsmoment für Samstag vermasselt habe. (Ich hatte nämlich schon den Kommentar der ‚Spälkoppel‘ unter meinem Post bei Facebook entdeckt.) Also findet Valentinstag bei Vogts in diesem Jahr zwei Tage früher statt und wir freuen uns jetzt schon gemeinsam auf den 14. März, wenn sich auch in Peheim der Vorhang hebt und der heiße Draht zu glühen beginnt!

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Der heiße Draht von Mosebolle glüht nun auch in Niedersachsen!

S_SchulteSo ist es nun mal im Leben: Traut sich erst mal einer, dann trauen sich auch die anderen! Nachdem die Laienspielschar Serkenrode mit meinem Theaterstück ‚Am heißen Draht von Mosebolle‘ im Januar ordentlich Stimmung gemacht hat, wird das gleiche Stück im März in der niederdeutschen Fassung mit dem abgewandelten Titel ‚Wenn de Draht gleuht in Pähm‘ in Peheim, Kreis Cloppenburg/ Niedersachsen aufgeführt. Darüber freue ich mich sehr und wünsche der ‚Spälkoppel Peheim‘ mit dem Stück ebenso viel Freude und Erfolg wie ihn die Serkenroder hatten. Liebe Grüße aus dem Sauerland und lasst den Draht ordentlich glühen!

Theater in Peheim

Die Spälkoppel des Heimatvereins Peheim
lädt herzlich ein zu den Aufführungen des diesjährigen plattdeutschen Stückes „Wenn de Draht gleuht in Pähm“ (Originaltitel: Wenn de Draht gleuht in Mosebull, von Anke Vogt) im Gasthof Elbers. Die Aufführungen:
Sonntag (08.03.) 14.30 Uhr Seniorenkaffee
Sonntag (08.03.) 19.30 Uhr
Samstag (14.03.) 20.00 Uhr
Samstag (21.03.) 20.00 Uhr
Für das leibliche Wohl ist bestens besorgt!
Wir freuen uns auf euch!

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Zwei Engel für BimBam

Spiel R237 Komödie > 8 Rollen
Anke Vogt • Zwei Engel für BimBam
1m, 7w oder 3m, 5w Rollen, 1 Akt, ca. 45 Minuten

Eine Gruppe Frauen, die in einer Hütte Rast macht, wird von den beiden Schutzengeln Hertha und Lotti bewacht. Da ist die Vorsitzende der Gruppe, die resolute Elfriede, die gutmütige Napfkuchen-Bäckerin Alma und die geizige Eleonore, die zu allem einen bissigen Kommentar parat hat. Weiter treffen die schüchterne Amalia, Pastor Cornelius Klünterchen und seine Schwester Klara ein. Beim gemeinsamen Essen wird klar, dass der Pastor von seiner Schwester bevormundet wird wie ein kleines Kind. Auch die Beziehungen der Frauen sind untereinander und vor allem im Hinblick auf Eleonore nicht spannungsfrei. Die beiden Engel sind sich einig, da muss sich etwas ändern. Mit „besonderen Maßnahmen“ greifen die beiden dem armen Cornelius unter die Arme. Da die Engel nur dem Publikum sichtbar sind, können sie ungestört manipulieren.

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Rudi und die Krautwickel

Schwank in zwei Akten von Anke Vogt
4m, 5w Rollen, 1 Bild, ca. 80 Minuten Spielzeit

Es könnte so gemütlich sein in der Pension Schlotkämper. Albert genießt als Herr des Hauses seine wohlverdiente Feierabendzigarre zusammen mit Freund und Dauergast Hannes, Adoptivtochter Olga verwöhnt die Männer mit Gerichten aus der Bruzzel-Fix-Küche und alles könnte so gemütlich sein, wenn Alberts Frau Elfriede nicht zusammen mit ihrer besten Freundin Wilma beschlossen hätte, andere Seiten aufzuziehen. Die Bruzzel-Fix-Küche wird offiziell geschlossen. Stattdessen werden rohe Kohlblätter mit Grünkernfüllung serviert. Dies bleibt natürlich nicht ohne Folgen für die Verdauung der sonst so ruhigen Männer. Die tägliche Putz- und Hausarbeit führen Wilma und Elfriede nun als Putzgymnastik durch. Erwin Schmierkötter, Vertreter der Fa. Hasenrein – alles für das saubere Haus, ist begeistert. Wilmas Putzpantoffeln, die sogenannten Smuffen, und die tanzenden Hausfrauen wecken sein besonderes Interesse. Sein glitschiger Seifencharme ärgert besonders Olga, die sich nun in der Rolle des Aschenputtels sieht. Eifersüchtig konstruiert sie eine aberwitzige Geschichte und stachelt damit die Herren des Hauses auf. Während Wilma und Elfriede mit Erwin eine große Hasenrein-Putzparty organisieren, planen Albert und Hannes die Revanche in der Hasen-Bar, einem bekannten Etablissement der besonderen Art. Vom Trubel fast unbemerkt mieten sich unterdessen die zwielichtige Domenica und ihr Partner Bruce bei Schlotkämpers ein. Sie schmieden den Plan für das ganz große Ding. Doch leider ist Bruce von übersichtlicher Intelligenz geprägt. Am nächsten Morgen wird nur bruchstückweise klar, was wirklich in der Nacht geschah, denn alle wissen etwas, aber keiner weiß Bescheid. Man findet im Haus Schlotkämper einen mysteriösen Karton und eine junge Dame im Bunny-Kostüm, die sich hartnäckig nach einem gewissen Rudi erkundigt. Für Albert und Hannes eröffnet sich plötzlich eine interessante Geschäftsidee und auch Olga entwickelt neue Zukunftspläne.

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www.team-abendsonne.de

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Spiel R254 Kriminalkomödie > 10 Rollen
www.team-abendsonne.de – Anke Vogt

Wir befinden uns im „Haus Abendsonne“, einer Einrichtung für betreutes Wohnen im Seniorenalter. Das Haus steht unter der Leitung von Anita Fink, einer etwas verklemmten Mittvierzigerin. Sie macht die Arbeit mit den Senioren eigentlich ganz gern, wenn sich die Senioren aber auch altersgemäß kleiden und benehmen würden. Besonders Penelope Wollweber, genannt Penny Laine hat damit so ihre Schwierigkeiten. Sie ist mit fast 70 Jahren ein echtes Überbleibsel der Hippiekultur längst vergangener Zeit. Ihrer Tochter Sabine zuliebe hat sie zwar das Rauchen aufgegeben, aber das Rezept für ihre vorzüglichen Haschkekse hat sie immer noch drauf und lässt Mitbewohner und Besucher manchmal sogar unfreiwillig am Genuss teilhaben. Pennys beste Freundin Hedwig Hanke ist nicht nur äußerlich ganz anders. Während in Penny noch der alte Rebell schlummert, der kein Blatt vor den Mund nimmt, ist für Hedwig Harmonie in Ruhe und Frieden oberstes Gebot. Sie sieht nicht nur so aus- sie ist auch so, wie Sabine ihre Mutter gerne hätte. Um wenigstens den äußeren Anschein für Sabine zu wahren, muss Hedwig mit Penny ab und zu die Kleidung tauschen. Gut, dass Sabines Tochter Joan den Beiden helfend zur Seite steht. Hedwig liebt die klassische Musik, aber seit der neue Flachbildfernseher in ihrem Zimmer steht, fühlt sie sich in der täglichen Seifenoper „Verschwundene Liebe“ zu Hause. Als sie bei einem Konzertabend dem Hauptdarsteller der Serie, Fred Herzschmerz leibhaftig gegenübersteht, werden völlig neue Gefühle in ihr geweckt. Ihr treuer Freund und Mitbewohner Günther Lampe sieht das gar nicht gerne. Der Damenwäschevertreter macht sich schon seit Jahren Hoffnung auf eine tiefere Beziehung zu Hedwig. Seinen Freund Siegfried Löwenherz kümmert das wenig. Seit er den Kurs „Betreutes Surfen“ in der Volkshochschule besucht, hat der ehemalige Oberfeldwebel eine Möglichkeit gefunden, seine Zinnsoldaten virtuell kämpfen zu lassen. Dank Guido, dem Zivildienstleistenden, verfügt das Haus nun sogar über einen Internetanschluss, vor allem aber über ein E-Mail-Postfach. Siegfried und Günther erobern nun via „DKD- Der kennt den- Freunde treffen, Freunde finden“ virtuell die Welt. Eine gewisse Gina- Jolie meldet sich und schreibt von dicken Möpsen. Madame Miranda zieht mit einem eigenartigen Handarbeitskorb ins Haus ein. Ist es wirklich ein Korb mit Strickzeug, eine Stehlampe aus einem schwedischen Möbelhaus oder vielleicht etwas ganz anderes? Der geheimnisvolle Magier Daniel Kupferfeld erkundigt sich mehrfach nach einer gewissen Frau Damenbart, die aber niemand kennt. Wer ist eigentlich Gerda? Fred Herzschmerz umgarnt unterdessen die Damen des Hauses. Ein Überraschungspaket von Renate Mabuse aus Flensburg taucht auf, aber vieles andere verschwindet. „Kugeln“ im Internet bleibt nicht nur Männersache- am Ende wissen auch Hedwig und Penny, wie man „Emil“ durchs Netz schickt. Schließlich klärt sich alles auf und vieles wendet sich zum Guten. Sogar Frau Fink erwartet noch eine Überraschung.

5m, 6w Rollen, 3 Akte, 120 Minuten

teamabends

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Operation Abendsonne

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R248 Kriminalkomödie > 9 Rollen
Operation Abendsonne – Anke Vogt

Wir befinden uns im „Haus Abendsonne“, einer Einrichtung für betreutes Wohnen im Seniorenalter. Die Bewohner sind eine bunt zusammen gewürfelte Schar skurriler Typen. Da ist Penny, eine der letzten, echten Hippies. Ab und zu gönnt sie sich noch einen Joint und schwärmt vor Enkelin Joan von den guten, alten Zeiten. Träume mischen sich mit den Erinnerungen, denn sie lebt im Woodstock des Sommers `69. Joan hat aber nicht nur Interesse an Omas Geschichten, sondern auch an dem jungen Zivildienstleistenden Guido, der den Senioren zur Hand geht. Hedwig ist eine pensionierte Lehrerin, musisch und kulturell gebildet. Aber durch ihre Arthrose ist sie körperlich gehandicapt und resigniert, seit sie ihr geliebtes Cello auf Anweisung der Heimleitung nicht mehr spielen darf. Befehle geben und ausführen ist für Oberfeldwebel a.D. Siegfried Löwenherz noch heute alltäglich. Mit Hilfe seiner Zinnsoldatensammlung arbeitet er an neuen, militärischen Strategien, die leider niemanden interessieren. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass das Rosenbeet gesprengt wird oder das Foyer zum Truppenübungsplatz mutiert. Günther Lampe wusste schon früher die (Wäsche-)Wünsche der Frauen zu erfüllen- seine Kollektion kleidete in allen Lebenslagen. Leider ist das schon lange her- seine flotten Werbetexte und seine Schlüpfer sind aus der Mode. Heimleiterin Anita Fink ist von dem Chaos nur noch genervt und würde am liebsten ihre Koffer packen, doch es fehlt das nötige Kleingeld. Frank Lehmann, ihr Liebhaber und Filialleiter der benachbarten Spar-Investbank, verkauft den Senioren dubiose Investitionsmodelle und ergaunert sich deren gesamte Ersparnisse. Doch das lassen sich die Alten nicht gefallen. Erstmals setzen sie sich zusammen und beraten gemeinsam, wie sie das Geld zurück bekommen können, notfalls mit Gewalt. Aus rohen Eiern werden Handgranaten, es duftet nach Haschkeksen und die Couch dient den Wehrsportübungen. Bevor „Operation Abendsonne“ allerdings zum Einsatz kommt, geschieht etwas Unerwartetes. Alles scheint verloren. Werden sie es trotzdem schaffen, ehe die Abendsonne endgültig am Horizont versinkt?

5m, 4w Rollen, 3 Akte, 1 Bild, ca.120 Minuten

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