Druckfrisch auf den Tisch!

Schon seit ein paar Wochen sind wir stolze Besitzer von zwei Ackerschnackern. Der eine thront bei uns im Laden in der Telefonecke. Kommt ein Anruf herein, dann rappelt er natürlich standesgemäß was das Zeug hält. Übrigens bin ich immer wieder versucht, mich dann in dem Moment mit „Ackerschnacker 1-1-6 Mooosebolle?!“ zu melden. Er zieht die erstaunten Blicke und damit auch die Fragen der Kunden auf sich und gab  schon oftmals Anlass von der Geschichte aus Mosebolle zu erzählen. Sein ‚Bruder‘ dagegen steht noch still und bescheiden auf einem kleinen Tisch etwas abseits und wartet darauf, mit mir demnächst auf Lesereise gehen zu dürfen. Den ersten Termin hat er auch schon: Die Buchvorstellung im Kultur- und Essbahnhof Grevenbrück am 28.Januar. Außerdem sollen die Bücher, die bei uns im Geschäft verkauft werden, direkt neben ihm auf dem Stehtisch platziert werden. Sozusagen das Buch mit dem echten Ackerschnacker zum Anfassen. Das hat doch was, woll?! Freitag Abend kam die Nachricht aus der Druckerei: Am Montag geht es endlich los! Bisher war die Geschichte aus Mosebolle lediglich als Buch und als E-Book bei Amazon.de erhältlich. Aber nun kriegt auch der kleine Ackerschnacker ordentlich was zu tun: Seit heute darf er die druckfrisch eingetroffenen Bücher bei uns im Laden präsentieren!

Share

Operation Abendsonne – Satiricon Theater Trier

Toller Beitrag des Satircon-Theaters aus Trier auf Facebook

„Nun ist es soweit…das Haus Abendsonne öffnet heute zum letzten Mal in der Tufa ihre Pforten und wir dürfen wie bereits die neun Aufführungen zuvor vor ausverkauftem Hause spielen. Vielen Dank an alle, die uns besucht haben…..wir spiele heute mit wehmütigem Herzen, denn uns sind die liebevoll gezeichneten schrulligen Figuren sehr ans Herz gewachsen. Wer das Stück nicht gesehen hat…vielleicht spielen wir es ja in ein paar Jahren noch einmal. Ins Sauerland zur Autorin rufen wir ganz laut und mit Handkuss….Danke Anke!!!!!

satiricon

Share

Hurra! Zwei Mal fünf Sterne für den Ackerschnacker!

Nun sind wir gerade aus dem sonnigen Süden zurückgekehrt. Die letzten Tage vor dem Abflug nach Lanzarote hatten mein Mann und ich mit Hochdruck daran gearbeitet, die Geschichte vom Ackerschnacker ‚internetfähig‘ zu machen und die Druckdatei für die Buchversion fertig zu stellen. Ich hatte das Gefühl, dass es nun an der Zeit war, die Geschichte zu publizieren und hoffte natürlich, dass es den Lesern auch gefallen würde. Ein Freund von mir hat einmal gesagt: „Es ist schwieriger, die Menschen zum Lachen als zum Weinen zu bringen!“ Er muss es wissen – er ist von Beruf Psychiater. Zwar wird das Buch erst in den nächsten Tagen als gedruckte Version erscheinen, aber in der E-Book Version bei Amazon hat der gute, alte Ackerschnacker schon 2 Kundenrezensionen mit jeweils 5 Sternen eingeheimst. Ich denke an meinen guten Freund und bin sehr stolz….

Share

Du liebe Güte – Kind!

„Du liebe Güte – Kind! Was hast Du nur für Ideen?“ Ich hatte meiner Mutter das Manuskript zugeschickt. Nun hatte sie die Stelle mit Hartmanns Telefongespräch gerade hinter sich gebracht und war  selbst am Telefon. Sie klang amüsiert, aber auch ein wenig irritiert. „Was meinst Du denn, Mama? – Die Stelle, wo er die Teddybärchen in seinen dunkelblauen Seidenboxershorts mit ‚Eau de Pomp‘ benebelt? Oder die Stelle, wo er mit dem Riesenkuschelteddy seiner Freundin nackt auf schwarzen Lackstilettos vor dem Spiegel Tango tanzt?“ Sie seufzte. „Ja, das auch!“ – „Mama, ich kann Dich beruhigen –  Mein Mann war das nicht und Tango tanzen kann er auch nicht!“

Im Radio lief gerade der Song von Andreas Bourani: ‚Nur in meinem Kopf‘.

Share

Ein ganz besonderes Telefongespräch

Auf diese Art und Weise ist es mir eines Nachts tatsächlich gelungen, im Traum mit Oma Piepenbrink zu telefonieren. Alles, was  im Roman davon zu lesen ist, habe ich Wort für Wort geträumt. Oma Piepenbrink stand mit ihrem schlohweißen, dünnen Haar vor mir und ihre wasserhellen, blauen Augen leuchteten als habe jemand von innen eine Kerze darin entzündet. Als Knut den Hörer aufgelegte, bin ich wach geworden und hatte den Duft von ‚Uralt Lavendel‘ in der Nase. Es war das Parfüm meiner längst verstorbenen Oma Else. – Da sind wir wieder –  bei den Dingen zwischen Himmel und Erde …

Share

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde …

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die lassen sich einfach nicht erklären. Jedenfalls nicht mit den irdischen Möglichkeiten!

Eigentlich hätte ich mit dem wenigen Schlaf spätestens nach ein paar Tagen total kaputt sein müssen, aber im Gegenteil: ich sprühte in dieser Zeit voller Energie und Freude. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass nicht ich selber es war, der da die Worte und Gedanken niederschrieb, denn ich fühlte mich angetrieben von einer überirdischen Kraft. Als ich den Satz über die Dinge zwischen Himmel und Erde zum ersten Mal geschrieben hatte, wusste ich nicht, warum ich das ausgerechnet  so formuliert habe. – Plötzlich stand es da! –  Erst nach und nach wurde mir klar, was damit wohl gemeint war. Und mehr als einmal hatte ich beim Schreiben keinen blassen Schimmer davon, wohin mich der Weg der Geschichte um den Ackerschnacker führen würde. Das einzige, was ich wusste, war: Du musst gut zuhören und alles ordentlich aufschreiben!

Share

Eine knallharte Tour beginnt

Am Nachmittag des 15.Oktober, also an einem der wenigen, noch verbleibenden ‚lazy tuesday‘ des Jahres 2013, machte ich mich gedanklich mit meinem Laptop auf den Weg nach Mosebolle. Aber schon sehr schnell bogen meine Gedanken von der Straße der Theaterbücher ab und so schrieb ich z.B. das legendäre Fußballspiel des TuS Mosebolle gegen den 1.FC Lochtrop nieder.  Pudel Franz wurde flugs aus der Taufe gehoben und natürlich auch das Abenteuer auf der anderen Seite des Spielfeldes. – Wie hätte man die Eskapaden des kleinen Pudels auch live auf der Theaterbühne darstellen können? Nun, in meinem Buch kein Problem! Ich hatte einen Heidenspaß beim Schreiben. Täglich saß ich von 19.30 Uhr bis mindestens 23.30 Uhr am PC, danach war noch ‚Text glätten und schleifen‘ bis ca. 0.30 Uhr angesagt. Mit dem Gedanken an Mosebolle sank ich meist gegen 1 Uhr in der Nacht in den Schlaf und oft war ich früh um 5 Uhr schon wieder hellwach, weil ich von Mosebolle geträumt hatte und diese Gedanken unbedingt aufgeschrieben werden mussten. So habe ich dann fast jeden Morgen von 5.00 Uhr bis 7.00 Uhr weiter geschrieben, um meine Mittagspause wiederum zum Feilen der morgendlichen Schreibarbeit zu nutzen. Das, was  in den nächsten Wochen folgte, war körperlich knallhart, aber ich hatte das Gefühl, ich konnte mich nicht dagegen wehren

Share

Die Chance, viel mehr erzählen zu können

Einfach nur die Dialoge aus den beiden Theaterbüchern als Erzählvorlage zu nehmen, erschien mir viel zu simpel. Im Theaterstück muss sich der Autor meist auf einen Ort, eine Zeitebene und eine begrenzte Anzahl Darsteller beschränken. Wenigstens ist das der Fall, wenn man wie ich Komödien für Laienspielgruppen schreibt. Allerdings ist es für den Autor schwieriger als man denkt, aus diesen beschränkten Möglichkeiten einen sinnvollen, spannenden Handlungsstrang zu entwickeln. Viele Dinge unterliegen außerdem der Interpretation des Regisseurs und der Darsteller. Im Roman wäre diese Erzählweise viel zu statisch geworden. Ein Buch bietet nämlich die Chance, ein und dieselbe Geschichte ganz anders erzählen zu können: Verschiedene Zeitebenen, Gedanken, Gefühle, Rückblicke, zeitlich parallel laufende Handlungen an unterschiedlichen Orten, die Stimme des Gewissens, … Während des Schreibens entwickelte sich die Geschichte um Mosebolle wie ein Edelstein, der von kundiger Hand geschliffen wird:  Mit jeder neuen Facette gewinnt sie mehr an Glanz und Ausdruckskraft. Wilfried Reinehr wird sich wundern, wenn er das Buch in die Hände bekommt …

Share